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| Rheno gewinnt nur den ersten Satz |
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Auswärts gegen Tabellennachbar VC Smash Winterthur kommen die Rheno 2. Liga Herren nicht über eine 3:1 Niederlage hinaus. Es mangelt an Angriffstärke und Konstanz.
Trotz ungewohnt frühem Spielbeginn um 13.00 Uhr stiegen beide Team engagiert in die Partie. Bis zum 13. Punkt lagen die Gastgeber leicht vorn, dann konnte Pascal Bürki mit einer Serviceserie das Resultat zum 13:18 drehen. Rheno stand in dieser Phase kompakt, verteidigte gut und brachte den ersten Satz sicher nach Hause.
Im zweiten Durchgang wurde Winterthur zunehmend stärker. Rheno brachte kaum mehr Bälle im ersten Anlauf zu Boden, es haperte auch in der Feldverteidigung. Resultatmässig blieb der Satz trotzdem lange ausgeglichen, da auch die Einheimischen laufend Eigenfehler produzierten. Zum Schluss wollte den Rheintalern nichts mehr gelingen. Der Satz ging mit 25:21 an die Eulachstädter.
Nach dem Ausgleich brachte Coach Thomas Müller Routinier Matthias Fiechter auf der Passeurposition. Auf Grund der anhaltend knappen Personaldecke war dies die einzige valable Wechselmöglichkeit. Die gewünschte Wirkung blieb vorerst aus. Insbesondere der winterthurer Aussenangreifer Ruosch konnte immer wieder am Rhenoblock vorbei unhaltbar ins Feld smashen. Erst gegen Ende des dritten Satzes fand Rheno wieder Tritt. Mit einer Auszeit, einer Neupositionierung des Blocks und einer Umstellung in der Verteidigung konnte man den Schwung der Gastgeber etwas stoppen. Mehr als Resultatkosmetik zum erneuten 25:21 lag aber nicht drin
Im vierten Satz musste die Wende kommen. Rheno suchte mit einfachen und bewährten Mitteln den Erfolg. Leider entstand über die Diagonalposition und vor allem über die Mitte nicht der gewünschte Druck, ansonsten eine Stärke der Heerbrüggler. Die Leichtigkeit aus dem ersten Satz war irgendwie weg. Während die einheimischen Angreifer immer mehr aufdrehten, konnte Rheno nur noch selten Glanzlichter setzen und agierte zunehmend nervöser. Erst kurz vor Schluss gelang es, teils auch dank fragwürdigen Schiedsrichterentscheiden, nochmals gefährlich an den späteren Sieger heranzukommen.
Am Samstag setzte sich die Mischung aus erfahrenen und jungen Spielern bei den Einheimischen gegen des Rumpfteam der Gäste durch. An einem guten Tag wäre bestimmt mehr drin gelegen. Doch der entscheidende Rest an Kraft im Angriff und Konzentration im Spielaufbau fehlte erneut.
Telegramm. Sa. 4. Feb. 2012, 13.00 h, Steinacker Winterthur VC Smash Rheno: Th. Müller (Coach), M. Fiechter (Captain), P. Ehrenbold (Libero), O. Grawehr, M. Krähenmann, P. Bürki, D. Oliveira, P. Simon, S. Moser. Verletzt: M. Buschor, D. Zinndorf, B. Wenk. |
